Unterschied von MTME zu kinesiologischem Taping oder anderen Tapingmethoden

 

Zum Taping nach Markus Erhard (MTME): Es ist wirklich NEU und nicht mit kinesiologischem Taping oder anderen Tapingmethoden wie K-Taping, Medical Taping oder Rock Taping / Rock Tape etc. zu vergleichen.
 
Die Techniken sind komplett anders!!!, und vor allem die ganze Herangehensweise und Denkweise!!!

Es geht erst einmal gar nicht um Taping, sondern erst darum, die Faszie, das myofasziale System zu verstehen und welche Auswirkungen es vor allem auf Schmerz, Haltung, Bewegung hat.
Dies alles ist neu. Auch nach weit über 10.000 Teilnehmern gibt es keinen, der sagt, dass er MTME und die ganzen Techniken und Methoden kenne oder schon in einer anderen Ausbildung gehört oder gesehen hat. Auch die physiologischen Effekte, allen voran ein spezieller Effekt zur Normalisierung der Muskel- und Faszienspannung gibt es in der Intensität und Effektivität nirgendwo vergleichbar. MTME ist komplett farbunabhängig. Warum wir trotzdem so viel Farben im Programm haben ist weil wir viele Therapeuten und Ärzte im Sportbereich ausbilden und diese Tape passend zur Kleidung, wie z.B. Trikotfarbe wählen können. Die Wellenbildung (Convolutions) ist bei MTME höchst unwichtig. Nur bei ein paar Ausnahmefällen ist es auch beim MTME wichtig.


Entscheidend ist wie man mit dem Fasziengewebe umgeht. Das ist in erster Linie rein mechanisch und wird dann von den Rezeptoren entsprechend neuronal umgewandelt. Es geht dabei grundsätzlich um das Verschieben des Gewebes, bzw. der Faszienschichten.
Das gezielte Verschieben der Faszie ist wichtig. Nur durch Verschieben der Faszie in die richtige Richtung, an den richtigen Stellen, mit angepasstem Zug und vor allem in einer alles entscheidenden gekoppelten, funktionellen Vorpositionierung des Patienten / Klienten wird ein intensiver Effekt / myofaszialer Release erzielt, der die myofasziale Spannung normalisiert und dadurch Bewegung wieder Effizient wird, ohne Einschränkungen und dynamisch abläuft - und – Schmerzen reduziert, meist jedoch beseitigt.


Wichtig ist, dass man genügend verschiebt, um die Reizschwellen der verschiedenen Rezeptoren zu erreichen. Macht man dies nicht, dann kommen die speziellen Effekte, wie sie es beim MTME gibt, nicht. Wird jedoch an der richtigen Stelle genügend in die richtige Richtung verschoben, dann wird die myofasziale Spannung innerhalb einem Bruchteil einer Sekunde normalisiert, der Schmerz wird reduziert (falls ein Schmerz vorher vorhanden war), Bewegung wird wieder kraftvoll, gut koordiniert und erweitert.


Es ist definitiv kein kinesiologisches Taping mit einen neuem Namen verpackt.
Dafür stehen wir im Namen von Markus Erhard und der Physio Training Academy.
Kaum einer würde je glauben wie groß der Unterschied von MTME (Myofascial Taping nach Markus Erhard) zum kinesiologischen Taping ist solange man es nicht gesehen hat oder auf der Ausbildung war.


Myofascial Taping funktioniert nicht mit kinesiologischem Tape

Auch das Tape hat andere Eigenschaften. flexotape® – MyofascialTape® verschieb die Faszie stark genug um die Schwelle der Rezeptoren zu erreichen, ohne dass es wieder zu stark zurück zieht und die Bewegung eingeschränkt, so wie es beim kinesiologischen Taping der Fall wäre. Da es aber auch bunte Tapestreifen sind ist es jedoch schwierig, diese NEUE Methode von anderen zu unterscheiden und deshalb erst mal ähnlich oder fast gleich erscheinen lässt.


MyofascialTape® ist genauso wenig geeignet für kinesiologisches Taping, wie kinesiologisches Tape für MTME ungeeignet ist.


Egal wie viele Tapingkurse jemand schon besucht hat: Es lohnt sich für jeden der in der Therapie, Prävention oder im Sport arbeitet oder generell mit Bewegung oder Schmerzen zu tun hat- für wirklich jeden der Haltung und Bewegung wieder einfach und schmerzfrei machen möchte. Sofort und langanhaltend.

 

 


 

 

Myofascial Taping

 

Anatomie wird ganzheitlich im Sinne der Faszien Integration beachtet.
(Spannungsabhängige Zusammenhänge des ganzen myofaszialen Systems)

 

Myofasziale Balance durch:

  • Myofaszialer Release (komplett andere Techniken als beim kinesiologischen Taping)
    • Mechanischer Release
      (differenzierte Gewebeverschiebung)
    • Neurologischer Release (Rezeptorensteuerung)
  • Myofasziale Aktivierung
  • Funktionelle Ansteuerung der Faszienrezeptoren
  • Full Range of Motion (Full-ROM)
  • Druckentlastung
  • Entlastung der Muskeln und Gelenke durch myofaszialen Release
  • Verursacht keinen zirkulatorischen Stau sondern erhöht die Zirkulation

 

 

 

 

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Kinesiologisches Taping

Anatomie wird oft isoliert nach Muskeln & Gelenke beachtet.

Bearbeitung der Faszie oft nicht ausreichend differenziert.

 

  • Im Vergleich zum Myofaszialen Taping oft zu geringe Verschiebung der Faszie
    • oft in die „falsche“ (im Gegensatz zum Myofascial Taping) Richtung
  • Veröffentlichte Studien sind “vage”:
    • Williams S, Whatman C, Hume PA, Sheerin K.
      Kinesio taping in treatment and prevention of sports injuries: a meta-analysis of the evidence for its effectiveness. Sports Med 2012; 42: 153–164